Vernissage „Ohne Recht und Lohn. Zwangsarbeit für den Krieg bei Siemens & Halske“ am 13.09.2026
Am Tag des Offenen Denkmals wird in der Ev. Kirchengemeinde Siemensstadt die Ausstellung „Ohne Recht und Lohn. Zwangsarbeit für den Krieg bei Siemens & Halske“ mit einer feierlichen Vernissage eröffnet.Sie ist den über 40 Zwangsarbeiterinnen gewidmet, die im Saal der Kirchengemeinde während des Zweiten Weltkrieges interniert waren. Erzählt wird in der Ausstellung auch die Geschichte der Zwangsarbeit im gesamten Deutschen Reich.Termin: Sonntag, 13. September 2026, 16 UhrOrt: Christophoruskirche, Schuckertdamm 338, 13629 BerlinDie Ausstellung wird bis 18. Dezember 2026 jeweils donnerstags und freitags von 15 bis 17 Uhr sowie sonntags von 12 bis 14 Uhr in der Christophoruskirche zu sehen sein.Das Projekt ist aus Mitteln des Fonds Dezentrale Kulturarbeit des Bezirksamtes Spandau von Berlin sowie vom Ev. Kirchenkreis Spandau gefördert.HintergrundIm Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Siemensstadt waren in den Jahren 1940 bis 1945 bis zu 48 Zwangsarbeiterinnen interniert, die für die Siemens & Halske AG Arbeiten für den Krieg verrichten mussten.Im vergangenen Jahr hat die Gemeinde eine Stolperschwelle als Erinnerung an diese Frauen verlegen lassen. Es war die erste Stolperschwelle im Bezirk Spandau. Nun ist in einer Ausstellung ihr Leben rekonstruiert worden – soweit das bei der sehr schmalen Quellenlage überhaupt möglich war. Doch indem in der Ausstellung an das monströse Ausmaß der Zwangsarbeit im gesamten Deutschen Reich angeknüpft wird, erhellt sich so manches Detail auch der in der Siemensstadt-Gemeinde Internierten.Eine kleine Arbeitsgruppe der Gemeinde hat sich auf die Suche begeben und eine Text-Bild-Ausstellung konzipiert. Bei der Recherche war immer eine Aussage der Zwangsarbeiterin Marija präsent:„Wir waren gezwungen, dies alles auszuhalten, da wir Sklaven waren, die gewaltsam in ein fremdes Land zur Arbeit vertrieben worden waren.
Öffentlichkeitsarbeit Kirchenkreis Spandau

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